Unser Wissensbereich informiert Sie über interessante Themen im Bereich Lebensmittelrecht, Hygiene, Nährwerte und HACCP/Eigenkontrolle.





Infektionsschutzbelehrung

 
Seit dem 01.01.2001 gilt als rechtliche Voraussetzung für die gewerbliche Tätigkeit mit Lebensmitteln eine Bescheinigung nach § 43 Infektionsschutzgesetz.Infektionsschutzbelehrung Und somit iste eine Infektionsschutzbelehrung für Gewerbetreibende und Angestellte im Lebensmittelbereich vorgeschrieben.
 
Ein Gesundheitszeugnis nach § 17/18 Bundesseuchengesetz ist auch weiterhin gültig.
 

Nach § 43 Infektionsschutzgesetz dürfen Personen, die gewerbsmäßig Lebensmittel herstellen, behandeln oder in den Verkehr bringen und dabei mit den Lebensmitteln oder den Bedarfsgegenständen (Teller, Töpfe, etc.) in Berührung kommen, erstmalig ihre Tätigkeit nur dann aufnehmen, wenn sie durch eine nicht mehr als drei Monate alte Bescheinigung des Gesundheitsamtes nachweisen, dass sie über die gesetzlichen Tätigkeitsverbote belehrt worden sind.
 
Kompletten Beitrag lesen



Hygieneschulung mit Spaß

Jährliche Hygieneschulung

Der Gesetzgeber fordert von Betrieben die mit Lebensmitteln umgehen, dass deren Betriebsangestellten in regelmäßigen Abständen zum Thema Hygiene geschult werden.
Die Europäische Grundlage für die Hygieneschulung ist in der VO (EG) 852/2004 Anhang II, Kapitel VIII geregelt.
Zitat aus VO (EG) 852/2004 Anhang II, Kapitel VIII: „Lebensmittelunternehmer haben zu gewährleisten, dass:
 
1.
Betriebsangestellte, die mit Lebensmitteln umgehen, entsprechend ihrer
Tätigkeit überwacht und in Fragen der Lebensmittelhygiene unterwiesen
und /oder geschult werden …“
Kompletten Beitrag lesen



Gastronomie Hygieneschulung

gastronomie Hygieneschulung

E-Learning Gastronomie-Hygieneschulung
 
Ab jetzt bietet hygieneschulung24.de auch eine auf die Gastronomie und Hotellerie zugeschnittene Hygieneschulung an. Spezielle Themen in dieser Schulung sind: Schankanlagenhygiene, Hygiene in der Küche, Vermehrung von Bakterien und wann/wie wasche ich meine Hände.
 
Die Gastronomiehygieneschulung ist nach der DIN jährlich vorgesehen und orientiert sich an der nationalen Gesetzgebung.
 
Kompletten Beitrag lesen



Allergen-Schulung

Allergene SchulungDas Internet-Tool “Allergen-Schulung” ermöglicht es den Teilnehmern, einen Online-Kurs mit mehreren Lektionen zu absolvieren. Die Kapitel sind einfach verständlich und vermitteln zunächst allgemeines Basiswissen zu Allergien und den rechtlichen Hintergründen der Allergenkennzeichnung. Anschließend können dann branchenbezogene Inhalte zu Einkauf, Herstellung und Verkauf ausgewählt werden. Die Lerninhalte der einzelnen Module kann man als (einfach geschriebenen) Text in Ruhe durcharbeiten. Pro Lektion werden ungefähr 10 Minuten benötigt.
Kompletten Beitrag lesen



Allergenkennzeichnung Lebensmittel

Die Allergenkennzeichnung ist nun bereits seit einiger Zeit bei Fertigpackungen, loser Abgabe, dem Online-Handel sowie jeder anderen Abgabe von Lebensmitteln Pflicht.
 
Doch wie sind die Allergene zu kennzeichnen?
 
Bei Fertigpackungen und im Online-Handel sind die Allergenen Stoffe im Zutatenverzeichnis hervor zu heben. Das kann zum einen durch Unterstreichen aber auch durch eine andere Markierung erfolgen.
Bei der losen Abgabe hat der Unternehmer noch andere Möglichkeiten die enthaltenen Allergene dem Verbraucher kenntlich zu machen. Zum einen besteht die Möglichkeit, dass die Kennzeichnung über Fußnoten sichergestellt wird. Hierbei wird auf eine andere Stelle verwiesen, wo der Buchstabe oder die Zahl dann aufgeschlüsselt wird. Diese Handhabung erfolgt bereits häufig beim Kennzeichnen von Zusatzstoffklassen.
 
Kompletten Beitrag lesen



Die Nährwertkennzeichnung bei loser Ware

Nährwerte Wörtspiel

Gastautor: Herr Prof. Dr. Martin Holle
 
Mit dem Inkrafttreten der EU Lebensmittelinformations-Verordnung (LMIV) wird die Angabe von Nährwerten auf fertig vorverpackten Lebensmitteln zum 13. Dezember 2016 verbindlich. Für lose Ware wie dem Gast zum sofortigen Verzehr servierte Speisen in der Gastronomie oder das über die Ladentheke an den Kunden abgegebene Stück Fleisch besteht dagegen weiterhin keine Pflicht zur Nährwertkennzeichnung. Aber auch ohne eine solche gesetzliche Verpflichtung kann es erforderlich sein, die Nährwerte des handwerklich hergestellten oder in der Küche zubereiteten Lebensmittels zu ermitteln und an den Verbraucher zu kommunizieren. So ist die Nährwertinformation zum Beispiel bei der Belieferung von Krankenhäusern, Alters- und Pflegeheimen von großem Belang, da hier häufig besondere Ernährungsbedürfnisse der Patienten und Bewohner bestehen. Aber auch in der Gastronomie allgemein nimmt das Informationsbedürfnis der Gäste zu.

 
Kompletten Beitrag lesen



Weihnachtsmarkt

Weihnachtsmarkt, was ist zu beachten?
 
Alle Jahre wieder ist es soweit, die Winterzeit beginnt und in den Städten sowie auf dem Land wachsen Weihnachtsmärkte aus dem Boden.
Ein Problem welches sich vielen Betreibern stellt ist, wie soll ich den Glühwein am besten warm bekommen / warmhalten.
 
Hier werden häufig Heißhaltebehälter verwendet die auf die gewünschte Temperatur eingestellt werden. Leider sind die Temperaturanzeigen nicht immer zu 100% genau. Deswegen sollte regelmäßig mit einem separaten Thermometer die Temperatur nachgemessen werden. Es gilt es zu beachten, dass eine Temperatur von 78°C nicht überschritten wird. Bei höheren Temperaturen verkocht der vorhandene Alkohol und der mindestgehalt von 7 % vol. Alkohol in Glühwein kann unterschritten werden. Um diesem Problem aus dem Weg zu gehen, verwenden immer mehr Betreiber einen Durchlauferhitzer.
 
Kompletten Beitrag lesen



Rückstellproben

Haccp-Listen

Rückstellproben (DIN 10526)
 
 
In vielen Gastronomiebetrieben, Kitas, Hotels, Gemeinschaftsverpflegungen und Seniorenresidenzen werden Rückstellproben entnommen, doch wie sinnvoll sind solche Rückstellproben und sind diese überhaupt gefordert?
 
 
Durch Rückstellproben kann sich der Betreiber des Lebensmittelbetriebes im Falle einer Erkrankung gut absichern und Rückschlüsse ziehen, ob die Lebensmittelerkrankung durch seine Produkte ausgelöst wurde. Daher ist die grundsätzliche Entnahme von Rückstellproben erstmal sinnvoll.
Gesetzlich wird eine Rückstellprobe nur für einige wenige Produkte in speziellen Betrieben gefordert. Nach §20a Tierische Lebensmittel-Hygieneverordnung ist eine Rückstellprobe bei roheihaltigen Lebensmitteln in Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung zu entnehmen, wenn Personen verpflegt werden, die aufgrund ihres Alters für Erkrankungen besonders anfällig sind. Zwei Beispiele sind hier Kinder und Senioren.
 
Kompletten Beitrag lesen



Wasserzapfanlagen

Wasserzapfanlagen

Hygiene bei Wasserzapfanlagen
 
Wasserzapfanlagen erfreuen sich in Kitas, Schulen, Gastronomiebetrieben und weiteren Lebensmittelbetrieben als immer beliebter werdende Angebotsform zur Wasserausgabe. Hier kommen 2 unterschiedliche Systeme zum Einsatz. In dem ersten System wird das Leitungswasser verwendet und ggf. mit Kohlensäure versetzt. Das zweite System arbeitet mit Wasserbehältern, welche einzeln zugekauft werde.

 

Grundsätzlich wird bei der Beurteilung der Wasserhygiene in solchen Anlagen § 4 (1) der Verordnung über natürliches Mineralwasser, Quellwasser und Tafelwasser abgekürzt: Min/TafelWV in Verbindung mit §§ 2 und 3 (1) Lebensmittelhygiene-Verordnung abgekürzt: LMHV in Verbindung mit Artikel 4 Absatz 2 VO (EG) Nr. 852/2004 heran gezogen. Kompletten Beitrag lesen



Kennzeichnung

Nährwerte Wörtspiel

Lebensmittelinformationsverordnung / VO (EG) Nr. 1169/2011
 
Die neue Verordnung tritt am 13.12.2014 in Kraft und wird somit das bestehende Kennzeichnungsrecht für Lebensmittel in Deutschland ablösen. Die wichtigsten Veränderungen sind die verpflichtenden Allergenkenntlichmachungen so wie eine verpflichtende Nährwertdeklaration und die Schriftgröße bei Fertigpackungen. Folgende Allergene sind kenntlich zu machen:
 
Kompletten Beitrag lesen



« vorherige Seite